Sydney Opera House and Harbour Bridge

Heute mussten wir das schöne Port Macquarie verlassen, worüber wir ein wenig traurig waren, weil wir dort eine sehr schöne Zeit hatten. Wir mussten früh aufstehen und kamen nach einer 7-stündigen Zugfahrt in Sydney an.

Dort bezogen wir unser Hostel. Nachdem wir uns dieses und unsere Zimmer kurz anschauen konnten, trafen wir uns am frühen Nachmittag, um Sydney zu besichtigen. Zuerst liefen wir durch eine Einkaufsstraße und bewunderten das Queen Victoria Building.

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Dann ging es weiter zur Harbour Bridge. Die „Sydney Harbour Bridge“ wurde 1932 eröffnet, ist 134 Meter hoch und 1149 Meter lang. Viele von uns erinnerte dieser Anblick an die Serie „Dance Academy“, welche dort gedreht wurde. Von dort hatten wir einen guten Blick auf das „Sydney Opera House“.

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Das Opera House ist wie die Harbour Bridge ein Wahrzeichen Sydneys. Es wurde von 1959-1973 gebaut und ist eines der größten Kulturzentren der Welt. Jährlich kommen etwa 4 Millionen Besucher, um sich die zahlreichen Aufführungen in den 5 Theatern anzuschauen.

Danach sind wir durch den angrenzenden Botanischen Garten gegangen, der dieses Jahr 200-jähriges Jubiläum feiert.

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Anschließend gingen wir zum Supermarkt, da wir für unser Abendessen einkaufen mussten. Zum Abschluss des Tages sind wir noch in den Pool gesprungen.

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Friederike Obladen und Maria Frenz

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Sea Acres Rainforest und BBQ am Strand

Der Morgen begann mit einem Frühstück um 9:00 Uhr. Nach dem Frühstück machten sich alle bereit, um sich um 10:30 zu treffen, da uns der Hostel-Shuttle für den „Rainforest Walk“ abholte. Der Van hatte jedoch nur Platz für neun Leute, so dass die meisten vorerst warten mussten. Die Wartezeit konnte durch Tischtennis, Air-Hockey, Kicker und Billard gut überbrückt werden.

Angekommen am Rainforest, wurde die Gruppe geteilt und von einem Guide betreut. Auf einem sicheren Holzweg durch die Subtropen konnten wir problemlos laufen. Der Guide erzählte uns einiges über den Rainforest, was leider auch bedeutete, dass wir an jedem dritten Baum stehen bleiben mussten.

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Der Guide war Brite und die wir konnten seinen typisch britischen Humor nur ansatzweise verstehen. Das führte zu dem Missverständnis, dass wiederum der Guide den Eindruck hatte, wir Schüler seien „shy“.

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Die andere Gruppe erlebte die Tour durch den Rainforest als eine Art Überlebenstraining. Das beinhaltete unter anderem, Nahrungsmittel im Regenwald ausfindig zu machen, sprich: Welche Pflanzen, Beeren, Wurzeln und Früchte sind essbar und ungiftig?

Auf dem 1,3 km langen Pfad durch den Wald befanden sich verschiedene Baum- und Tierarten. Darunter zum Beispiel 262 verschiedene Spezies von Regenwaldpflanzen und 56 verschiedene Tierarten.

Ein besonderes Beispiel ist der „Strangler“, eine Art von Feigenbaum, der Wirtsbäume als Gerüst benutzt und sie umschlingt. Ein weiteres Beispiel für besonders seltene Baumarten ist der Ebenholzbaum, dessen Holz fast schwarz ist.

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Im Zentrum der Anlage befindet sich eine Art Sitzgruppe, in der häufig berühmte Musikgruppen oder Chöre wie die Wiener Sängerknaben auftreten. Diese Zone wird an beiden Ausgängen von kunstvollen Holzarbeiten flankiert.

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Beim Verlassen der Anlage trafen wir noch auf einen Musiker, der dem Didgeridoo wundervolle, ungewöhnliche Töne entlockte.

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Anschließend lockte uns das BBQ an den Shelly Beach. Hier wurden wir von den netten Leuten aus unserem Hostel verköstigt. Jedoch nicht nur wir waren an den Würstchen interessiert, sondern auch zwei große Leguane, die für viel Aufregung sorgten.

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Danach hatten wir Freizeit, um schwimmen oder shoppen zu gehen.

Ein ereignisreicher Tag!

 

Jan Luca Rolf und Johannes Weißen

Koala Hospital

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Nachdem wir uns ein wenig von den Strapazen des Surfen ausgeruht hatten, liefen wir nachmittags bei strahlendem Sonnenschein zum Koala Hospital, welches 1973 gegründet wurde. In Port Macquarie gibt es das einzige Koalakrankenhaus der Welt. Die Wohltätigkeitsorganisation lebt nur von Spenden und freiwilligen Helfern.
Die MitarbeiterInnen retten, operieren und pflegen jährlich mehr als 200 Tiere und wildern die Gesunden schließlich wieder aus.

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Wir nahmen an einer der kostenlosen,  täglich um 15 Uhr stattfindenden Führungen teil, und konnten den Koalas bei der Fütterung oder beim Schlafen zusehen.
Außerdem haben wir alle sehr viele Fotos von den süßen australischen Maskottchen gemacht.

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Anschließend kauften einige sich im  Souvenirshop noch Kleinigkeiten, deren Gewinn an das Koala Hospital geht.
Dann hatten wir noch bis zum Abendessen ein wenig Zeit, um die Stadt und ihre Läden zu erkunden.

 

Charlotte Hüffmeier

Sunrise Surfing

Der Tag fing für uns heute früh an: um halb 6 schon klingelten die Wecker  und quälten uns aus den Betten. Noch im Dunklen bekamen wir unsere Neoprenanzüge zugeteilt.
Kurz darauf fuhren wir mit den Bussen des Ozzie Pozzie Backpackers Hostels zum Strand.
Dort ging für viele von uns ein Traum in Erfüllung – Surfen!
Bevor es ins Wasser ging, erklärten uns die Lehrer der Surfschule Soulsurf im Trockenen die Grundlagen des Surfens.

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Als es dann tatsächlich losging, fielen uns die ersten Versuchen noch etwas schwer, wir waren dann aber doch überrascht, wie schnell wir Fortschritte machten.
Ganz bald schafften wir es dann auch für eine kurze Zeit auf den Brettern zu stehen.
Eine zusätzliche Motivation war die aufgehende Sonne, die den Himmel Rosa, Orange und Hellblau färbte.

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Auch die Wellen spielten mit und trieben uns weit hinaus. Mit der Zeit wurde es aber auch anstrengend, gegen das Wasser anzukämpfen.
Erschöpft und hungrig, aber dennoch zufrieden stiegen wir am Ende in die Busse ein und freuten uns schon uns auf das Frühstück.

Dies bestand aus Toast und Cerealien.
Die Zeit bis zum Mittagessen, zu dem es die Reste vom Vortag gab, vertrieben wir uns mit Tischtennis, Kicker und Billard spielen oder am Pool.

Charlotte Hüffmeier

Weiterreise nach Port Macquarie

Am Dienstagmorgen ging es für uns sehr früh weiter in Richtung Port Macquarie. Wir trafen uns bereits um 6.20 Uhr am Bahnhof, um den Zug nach Sydney zu nehmen. Dort angekommen, mussten wir in einen weiteren Zug nach Wauchope umsteigen und von dort noch einmal mit dem Bus zu unserem Zielort weiterfahren.

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Nach einer langen Fahrt, auf der wir sehr viel Zeit hatten, die australische Landschaft zu bewundern, Karten zu spielen und zu schlafen, kamen wir endlich um 19.10 Uhr in Port Macquarie an. Dort wurden wir bereits von Richards, dem „Herbergsvater“, erwartet.

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Nachdem alle Zimmer bezogen worden waren und wir gegessen hatten, sprangen die meisten Schüler noch in den Pool, um sich ein wenig abzukühlen.

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Canberra Girls Grammar School

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Am 2. Tag in Canberra haben wir dann die Schule unserer Gastschüler besucht. Sie startet nicht, wie in Deutschland, um 7.50 Uhr, sondern um 8.50 Uhr, was wir alle ziemlich angenehm fanden.

Das erste Ungewohnte war die Schulkleidung. Die Mädchen trugen entweder einen grünen Rock und eine weiße Bluse, oder ein grün gestreiftes Kleid kombiniert mit einem grünen Pullover oder Blazer, zudem knöchellange, weiße Socken und schwarze Lederschuhe. Da wir allerdings keine Uniform besaßen, trugen wir eine schwarze Hose/einen schwarzen Rock und eine weiße Hemd/Bluse. Trotz der doch einheitlichen Kleidung fielen die deutschen Jungen ziemlich auf, weil die Schule eine reine Mädchenschule ist.

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Die zweite Sache, in der sich die Schule von unserer Schule unterscheidet, ist der Unterricht. Das Schuljahr ist in 4 Quartale aufgeteilt und es gibt verschiedene Unterrichtsstufen, da es in Australien keine Haupt-oder Realschulen gibt. Hier wird nach Schwierigkeitsgraden differenziert.

Außerdem ist die Schule sehr groß und gut ausgestattet. Fast jedes Fach (bzw. jeder Fachbereich) hat ein eigenes Gebäude und jeder Klassenraum besitzt ein “Smartboard“ und viele Computer, sowie Internetzugang, was uns allen sehr gefallen hat. Vor allem, weil es den Schülerinnen erlaubt ist (und somit auch uns), den Internetzugang mit dem eigenen Handy/Laptop im Unterricht zu nutzen.

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Die Benotung ist ebenfalls anders als in Deutschland. Die Teilnahme am Unterricht wird überhaupt nicht benotet, da in jedem Fach 3 Tests geschrieben werden, die jeweils 33,3% der Note ausmachen.

IMG-20160324-WA0005„Chapel“ für Gottesdienste

 

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Aula der Schule

 

Bericht von Eva Seeger und Cara Nolte

 

Wochenende in Canberra

Skyfire

Am Samstagabend um 20.30 Uhr begann das berühmte „Skyfire“ am See in Canberra. Fantastische Lichtspiele und Effekte waren am Himmel über dem See zu bewundern. Die Zuschauer, unter anderem auch viele Teilnehmer des Austausches, ließen sich das Schauspiel nicht entgehen. Das Feuerwerk dauerte ca. 30 Minuten und wurde mit rauschendem Beifall beendet.

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Einige Teilnehmer des Austausches hatten noch das Glück, vorher Bands zu hören, die das Rahmenprogramm gestalteten.

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Canberra Balloon Spectacular

Am So, 20. März 2016 bin ich früh aufgestanden, da ich miterleben wollte, wie die Heißluftballons bei dem „Canberra Balloon Spectacular“ bei Sonnenaufgang in die Luft stiegen. Es war interessant , dass jeder Heißluftballon anders aussah z.B. wie ein Vogel oder Wal.

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Torben Eierhoff