Rückfahrt

Nach einem weiteren schönen Tag in Sydney, den wir mit einer Stadterkundung und einem Besuch vom Darling Harbour verbrachten, geht der Austausch langsam zu Ende.

Nachdem wir das Chaos auf den Zimmern beseitigt hatten, fuhren wir mit dem Bus zum Flughafen.

20160327_223720

Am Flughafen mussten wir fast zwei Stunden warten, bis wir endlich einchecken konnten. Danach musste alles ziemlich schnell gehen, und es blieb keine Zeit mehr zum Dutt-Free-Shoppen. Wir waren pünktlich am Gate, um direkt in das Flugzeug einzusteigen.

Nach 14 Stunden in der Luft, landeten wir in Abu Dhabi und waren froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.

Nun geht es auch schon weiter Richtung Frankfurt….

 

Bis später….!

 

 

Advertisements

Assembly

Heute fand zwischen der 2. und 3. Stunde eine Schulversammlung statt.
Der Schuldirektor, Mr. Centra, hielt eine Rede, in der er zwei Kampagnen der Schule vorstellte. Eine Kampagne richtet sich gegen Gewalt in Familien und die andere gegen Plastikmüll.
Eine Theatergruppe führte ein Schauspiel vor, in dem ein Fall von Mädchengewalt inszeniert wurde, zunächst mit schlechtem Ausgang und später die Szene wiederholt mit gutem Ausgang. Dabei ging es darum, wie man auf Aggression und Gewalt, z. B. in der Schule, reagieren sollte. Er stellte die „Rock and water response“ vor.

Zur Plastikkampagne hielten mehrere Personen u.a. Schülerinnen und Lehrer Reden. Es wurde gesagt, dass es im Jahr 2050 voraussichtlich mehr Plastikmüll als Fische in den Ozeanen geben wird. Deshalb versucht die Schule, Plastikmüll auf ein Minimum zu reduzieren, indem beispielsweise Einkaufstaschen wieder benutzt werden.

Außerdem wurden Awards an Schüler verteilt, die besondere Leistungen erbracht haben, u. a. in Mathematik und Sport. Ganz am Ende wurden wir offiziell von allen LCCC-Schülern verabschiedet. Das LCCC sei sehr dankbar gewesen, uns an der Schule zu haben. Mrs. Watters, die Leiterin und Organisatorin des Aufenthalts am LCCC, brachte ihnen bei, „Auf Wiedersehen“ zu sagen.

In der sechsten, letzten Stunde konnten die Jungen erneut ihr musikalisches Talent beweisen. Wir trafen uns im Amphitheater der Schule. Die Didgeridoo mussten vor der Benutzung desinfiziert werden. Am Anfang bestand unsere Übung darin, erstmal einen Ton dem Instrument zu entlocken. War das noch eine machbare Aufgabe für beinahe alle, scheiterten die meisten daran, neue Töne der Grundstimme hinzuzufügen. Der Musiklehrer zeigte uns, wo diese Töne erzeugt werden. Nach und nach wurden uns mehr und mehr Klänge beigebracht.

20160406_151300

20160406_150934

Einfach genial!!!

Johannes Weißen

Letzter Tag in Pambula

Es ist unser letzter Tag in Pambula und die Stimmung ist geteilt. Einerseits freuen wir uns auf Sydney, andererseits finden wir es alle sehr schade, dass wir das schöne Pambula schon wieder verlassen müssen.
In der ersten Stunde besuchten alle ganz normal den Unterricht der jeweiligen Austauschpartner, in der zweiten Stunde trafen wir dann eine Vertreterin der Aborigine, die uns zusammen mit Mrs. Watters, der Deutschlehrerin, etwas über die ‚Stolen Generation‘ und Rassismus gegenüber den Aborigines erzählte. Sie machte uns deutlich, wie schwer es die Aborigines gehabt haben, indem sie sich z.B. nur an bestimmten Orten aufhalten durften und daher ihre Kinder nicht richtig versorgen konnten. Auch das Verhalten der anderen Bewohner Australiens machte ihnen, laut der Aborigine, sehr zu schaffen, einige verstecken die Probleme hinter einem Lachen, andere jedoch zerbrachen komplett daran. Auch heute ist der Rassismus gegenüber den Aborigines noch ein Problem.
Nach diesem interessanten Gespräch, besuchten wir den Unterricht für weitere zwei Stunden. Am Ende der Lunchpause trafen wir uns dann alle nochmal für ein BBQ. Einige der Schüler probierten Kängurufleisch, welches den meisten besser als das „normale Fleisch“ schmeckte. Danach setzten wir uns alle zusammen, um unseren Austauschfamilien kurz Münster, Deutschland und unsere Schule zu präsentieren. Dann überreichten wir Mrs. Watters ein kleines Geschenk  (ein Büchlein, in das jeder von uns etwas Nettes geschrieben hatte). Sie hat sich sehr gefreut.
Überraschenderweise hatte auch Mrs.Watters etwas für uns. Sie überreichte den Schülern, die etwas Besonderes geleistet hatten, eine Urkunde und schenkte uns allen jeweils einen Kalender mit australischen Bildern. Meiner Meinung nach war das ein schöner letzter Tag.
Lucy Brachem

Ein Ausritt in Begleitung von Kängurus

Es ist  9:30 Uhr, als meine australische Austauschschülerin Ebony und ich uns in den Sattel schwangen, um einen Ausritt durch den australischen Busch zu starten. Wir beide waren sehr aufgeregt und stellten uns das weite Land vor, welches wir sehen würden, denn wie uns die Besitzerin schon erklärte, gehört der Familie 200 Hektar Land, und dies nun schon seit 54 Jahren.

IMG-20160402-WA0005

IMG-20160402-WA0004

Doch was wir dann sahen überstieg all unsere Erwartungen. Sobald wir etwas weiter geritten waren, sahen wir ein großes altes Känguru, welches uns aufmerksam zusah, während wir an ihm vorbei ritten. Sobald wir vorbei waren, setzte er nach und überholte uns mit großen Sprüngen. Wir verfolgten ihn ein wenig mit unseren Blicken, bis wir noch weitere Kängurus sahen. Es waren so um die acht, welche uns noch ein wenig weiter begleiteten, bis sie von Rehen abgelöst wurden. Und diese überraschten uns alle. Selbst unsere Begleitung sagte, dass man sie selten so nah sähe. Und außerdem überraschten mich die Rehe damit, dass sie mit uns mit trabten, bis wir an eine große Wiese kamen.

IMG-20160402-WA0003

 

IMG-20160402-WA0002

Unser Ausritt dauerte ca. zwei Stunden, in denen wir mit Kängurus und Rehen  ritten, Hügel hinauf galoppierten und die Aussicht genießen durften.

Kiana Tellen

Coastal hotspots

Am Sonntag fuhren die Lehrerinnen mit einer Kollegin an der Küste endlang in nördlicher Richtung. Zunächst besuchten wir Tathra und wollten eine Kaffeepause am bekannten „Wharf“ machen, jedoch waren so viele Besucher vor Ort, dass wir uns entschieden, weiter zu fahren.

20160403_105137

Unser nächster Stopp war Bermagui, eine idyllische Kleinstadt an der Küste, die sowohl einen kleinen Hafen, verschiedene Lagunen und auch einen phantastischen „Blue Pool“ bietet. Der „Blue Pool“ ist ein Meerwasserschwimmbad, das in ein natürliches Felsbecken eingelassen wurde. Dort kann man wunderbar schwimmen. Dabei hat man einen herrlichen Blick auf die Wellen des Meeres und die vorgelagerten Felsformationen.

20160403_135312

Im Anschluss daran fuhren wir weiter nach Tilba, ein kleiner Ort, der ca. 15km im Landesinneren liegt. Der Ort besteht ausschließlich aus historischen Gebäuden, die heute kleine Geschäfte und Cafés beherbergen. Neben Kunsthandwerk werden Schmuck, Mode und diverse Geschenkartikel angeboten.

20160403_144621

 

20160403_152357

Leider gelang es uns wieder nicht, um ca. 16.00 Uhr einen Kaffee zu trinken, da alle Cafés entweder geschlossen waren oder bereits ihre Kaffeemaschinen abgestellt hatten. Als Münsteraner muss man sich an die Gepflogenheiten bzgl. des Kaffees gewöhnen.

MU

 

Bootstour am Wochenende

Am Sonntag haben wir uns am Anleger vom Merimbula zu einer Bootstour entlang der Küste getroffen. Als wir auf dem Boot waren, mussten wir als erstes wasserabweisende Jacken und Rettungswesten anziehen.

Wir sind aus der Bucht herausgefahren und währenddessen hat uns der Tourguide Informationen über das Gebiet gegeben. Dabei informierte er uns zum Beispiel über Rochen und Austernfelder.

Nach einer 15-minütigen Fahrt haben wir ein schönes Riff gesehen. Dort konnten wir verschiedene Korallen betrachten.

IMG-20160404-WA0000IMG-20160404-WA0002

Eines der Highlights war, als wir eine Robbe und Delfine gesehen haben. Die Delfine sind ca. 20 Minuten lang direkt neben unserem Boot hergeschwommen. Als sie aus unserem Blickfeld verschwanden, fuhren wir noch eine halbe Stunde die Küste entlang, bevor wir uns auf den Rückweg machten.

IMG-20160404-WA0001

Alles in allem war es eine sehr schöne Tour und wir sind sehr froh, mitgefahren zu sein.

Corinna Wewer und Laura Zech

Potoroo Palace

Um 12:30 Uhr trafen wir Charlotte und ihre Gastfamilie vor dem Eingang des Potoroo Palace welches ca. 14 km von Pambula Beach enfernt ist. Potoroo Palace ist ein kleiner aber sehr schön angelegter Zoo, in dem australische Tiere leben. Wir bezahlten den Eintritt und mit guter Laune gingen wir von Gehege zu Gehege und bestaunten die Tiere.

Der Zoo war sehr schön angelegt und es liefen und flogen Tiere frei herum. Man fühlte sich nicht wie einem Zoo sondern als wenn man in der freien Natur die Tiere betrachten und füttern kann. Es gab viele verschiedene Vögel und kleine Papageien. Es gab Koalas, Dingos und viele mehr.

Dann um 13:30 Uhr gingen wir zum Eingang, weil wir zu der Wombat-Fütterung wollten. Eine sehr nette Dame nahm uns zu 2 Baby Wombats mit. Wir durften in das Gehege und die Wombats kletterten auf unseren Schoß und wir konnten sie streicheln und füttern. Am Ende konnten wir sie auch noch auf den Arm nehmen.

Snapchat-951760412415198305 Kopie

Die Dame verabschiedete sich von uns und wir gingen weiter zu den Emus. Die Emus waren sehr eindrucksvoll und da sie frei herum liefen konnte man direkt neben ihnen stehen ohne das etwas passierte, da sie es gewöhnt sind.

Snapchat-3129754884872463937 Kopie

Ein paar Meter weiter lagen und standen ca. 15 Kängurus herum, und da sie nicht scheu sind, konnte man sie streicheln, sie füttern und Fotos mit ihnen machen.

20160403_142346 Kopie

Nach einiger Zeit gingen wir weiter und dann begegnete uns ein Mann mit einer Schlange namens Olivia. Wir durften sie streicheln und hochheben. Ihre Haut war glatt und fühlte sich weich an.

Snapchat-2256140211211127596 Kopie

Die Schlange war nicht giftig oder gefährlich. Gegen drei Uhr verließen wir Potoroo Palace und ich bin froh, dort gewesen zu sein. Am besten haben mir die Baby Wombats gefallen. Es war eine tolle Erfahrung.

Hannah Horstmann